Über mich

Sabine Schramm

Es gab eine Vision - eine Idee in meiner Jugend. Sicher entwickelte sie sich aus der Begeisterung, die ich für die Lehren Paramahansa Yoganandas empfand, die ich im Alter von 16. Jahren verschlang. Meine Vorstellung war: Wenn es keinen Komfort gäbe - keine Medikamente - so wollte ich meinen Körper in die Lage bringen zurechtzukommen in einer schlichten Welt, sich selbst genug zu sein - ohne große äußere Hilfen - in Einklang mit der Natur, ihn stärken durch Übungen, durch Fasten und versuchen zu heilen durch einfachste, verfügbare Mittel zur Gesunderhaltung. Ich war ein Idealist und bin es sicher heute noch, was mich beflügelt wach zu sein für die neuen und doch alten Wege, die mir begegnen um mich weiter zu entwickeln. Und es gab und gibt die Faszination über das menschliche Potential, was plötzlich hervorbricht und Berge versetzen kann, dann wieder schlummernd ruht und wo - scheinbar nichts passiert.
Ich wuchs in einer Medizinerfamilie im ländlichen Bereich nahe Hannover auf und wurde früh vertraut mit den Gebieten Homöopathie, Psychotherapie, Akupunktur und Naturheilverfahren, den Schwerpunkten der elterlichen Praxis.

 

Von der Musik zu Homöopathie und Naturheilkunde 

Meine erste Lebenszeit galt jedoch der Musik, dessen Studium in Lübeck ich beendete, als mir klar wurde, dass diese Kunst meine Liebe und Zuflucht bleiben sollte und für mich nicht als Beruf in Frage kam. 11 Jahre aber war ich, mit großem Eifer als Kirchenorganistin tätig und finanzierte so meine dreijährige Ausbildung an der Heilpraktiker-Fachschule des DH in der Nähe von Hannover. Darauf folgte eine einjährige Hospitation in einer Homöopathie-Praxis. 26 jährig legte ich dann die Heilpraktikerprüfung für den "großen Heilpraktiker" in Hannover ab. Anschließend ging ich nach Karlsruhe und arbeitete dort ein Jahr lang als wissenschaftliche Beraterin bei der Deutschen Homöopathie-Union (DHU). 1986 und 88 kamen meine beiden Kinder zur Welt. Die schöne Beziehung zu ihnen und das Erleben ihrer Wege waren und sind immer eine wesentliche Bereicherung meines Lebens.

 

Der Weg des Yoga

Vom 18. Lebensjahr an nahm ich regelmäßig Yoga-Unterricht. -  1986 zog ich mit meiner kleinen Familie nach Hamburg, und dort fand ich wichtige Lehrer und Ausbildungsmöglichkeiten für meinen Lebensweg. 

Ab 1988 machte ich zuerst eine Astrologie-Ausbildung bei Klaus W. Bonert/HH und im Anschluss 1989 auch bei Satya Singh/HH. Dieser war es auch, der mich zur Yogalehrerausbildung motivierte und der in dieser Zeit ein wichtiger Lehrer und Begleiter für mich war. 1990 begann mein Weg zur Yogalehrerin mit der Kundalini-YogalehrerInnen-Ausbildung bei der 3HOrganisation Deutschland e.V. in Hamburg. Viele interessante Yogalehrer und Übende kreuzten meinen Weg, und ich durfte den Meister des Kundalini-Yoga, Yogi Bhajan (1929 - 2004) noch in seiner schönsten Ausstrahlung und großen Kraft erleben. Seit 27 Jahren gibt es nun die Yoga-Schule Sabine Schramm, in zuerst immer wieder wechselnden Räumlichkeiten an vielen verschiedenen Orten im Raum Hamburg Süd-Ost. Von Oktober  2005 - April 2013 hatten meine SchülerInnen und ich eine schöne, lange Yoga-Zeit im Seminarzentrum Schröders Hof in Wohltorf/Aumühle.(siehe Galerie - Unsere alten Räume).

Wie ein kleines Wunder eröffneten sich Anfang des Jahres 2013  Möglichkeiten die  "Alte Post" in Wentorf auf lange Zeit zu mieten.  - Über 6 Monate renovierten drei allerbeste Freunde und wunderbare Menschen (Klaus, Duran und Felix) mit mir, unter unermüdlichem Einsatz, die großzügigen Räume und so haben wir ein spirituelles Zentrum mit angrenzender Heilpraxis geschaffen, das vielen interessierten Menschen von nah und fern einen angemessenen Ort für inneres Wachstum, Bewegung und Heilarbeit durch Wochenkurse, Seminare und Einzelsitzungen bietet.

Das Anliegen meiner Arbeit ist es, ständig in einem lebendigen körperlich und geistig - seelischen Fluss zu sein und die KursteilnehmerInnen an meiner auf langjähriger Erfahrung fußenden Freude und Disziplin hinsichtlich der gesundheitlichen und geistigen Gestaltung des eigenen Lebensweges teilhaben zu lassen. So bekommen Kurse und Seminare eine ganzheitliche Prägung, die auch in deren therapeutischer, ästhetischer und musikalischer Ausgestaltung und durch die Variation der Kursinhalte ihren Ausdruck findet. In all den Jahren war und ist die therapeutische Einzelarbeit und die astrologische Beratungspraxis fester Bestandteil meiner Tätigkeit. In Kürze wird es eine Seite für die Heilpraxis des Taoistischen Heilens, der Homöopathie  und der Astrologischen Lebensberatung hier im Hause geben.

 

Taoismus und Qigong

Durch die Begegnung mit den Schriften von Mantak Chia suchte ich Anfang 2005 eine Möglichkeit der Weiterbildung im mich sehr bereichernden und anregenden Terrain des Heilenden Tao Yoga. So ergab sich bald der Kontakt zu Carsten Dohnke (Tao Hamburg), bei dem ich über 9 Jahre eine sehr inspirierende und reichhaltige Ausbildung im Bereich der Taoistischen Praktiken, wie Qigong, Taiji Shen Gong und Basistechniken des Healing Tao erfuhr.
Im Herbst 2007 legte ich die Qigong-Lehrerprüfung in Dresden ab.
Seit nunmehr 11 Jahren unterrichte ich mit großer Faszination und Erfüllung die heilsamen und wunderbar fließenden Bewegungen unterschiedlichster Qigongformen und Richtungen, die als energetisch hochwirksame Praxis den Weg zur Selbstheilung öffnen und deren Wurzeln tief im Taoismus und in der TCM (traditioneller chinesischer Medizin) verankert sind.
Im Jahre 2007 gab es eine neue Herausforderung in meinem Leben und meiner Arbeit, denn Meister Shangshi Zhou - Linienhalter einer tibetischen Dzogchen Tradition - veränderte meine Sicht der Dinge und prägte meinen Weg. Er lehrt aus " dem Tao zu leben" und dieses ist eine eindrucksvolle Haltung!
Früchte dieser Arbeit werden auch meinen Kursteilnehmern zuteil.

 

 

 

Ausblick

In tiefer Verbundenheit mit den Traditionen des Yoga, des Taoismus und des Dzogchen Buddhismus und auch mit den Lehrern und Weggefährten, die mir begegneten, erfreue ich mich täglich meiner Aufgabe, in meinen Wochenkursen, Workshops und auf Reisen, dieses Wissen vermitteln- und mit anderen teilen zu dürfen. 
Meine Reise geht weiter, um zu vertiefen und eigene Grenzen zu überschreiten, und ich danke für das Vertrauen meiner Mitreisenden.